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Webdesign Haas
Marcus Haas
Buntentorsteinweg 96
28201 Bremen
Tel. 0421 / 387 13 60
Mobil: 0162 / 957 54 07
Web: www.webdesign-haas.de
E-Mail: kontakt@webdesign-haas.de
Das Internet wird von einem einzigen Browser dominiert, das ist aber kein Grund Internetseiten nur für diesen und vielleicht noch den Zweitplazierten zu gestalten zumal seine Dominanz langsam bröckelt.
Natürlich erhöht sich der Aufwand etwas, wenn man solches Webdesign wünscht, weil die geltenden Standards des W3C nicht von allen Browsern korrekt umgesetzt werden und gerade der Marktführer sich hier und da etwas eigenwillig verhält - so unterstützt er als einziger keine transparenten PNG-Bilder oder fixierte Elemente.
Aber diese Schwierigkeiten lassen sich mit vertretbarem Aufwand umgehen (siehe Tipps), da inzwischen alle Browser die XHTML-Spezifikation verstehen, genügt es eine Seite gemäß diesen Standards zu programmieren und ein paar Details nachzubessern - was oft nur bei besonderen Anforderungen erforderlich ist (s.o.). Aber das lässt sich nur mit auf Quelltextebene erstelltem Code erreichen, da die meisten Editoren diese Möglichkeiten noch nicht unterstützen.
Selbstverständlich prüfe ich die Darstellung der Seiten mit den gängigen Browsern und achte darauf, das sie in allen Browsern annähernd identisch dargestellt werden (was nicht so schwer ist, denn aktuelle Browser verhalten sich - mit wenigen Ausnahmen - standardgerecht).
Den Begriff Accessibility könnte man vielleicht mit behindertengerecht übersetzen, aber das ist eigentlich zu kurz gegriffen, denn seine Bedeutung geht weit darüber hinaus.
Genau genommen müsste man Accessibility mit Zugreifbarkeit übersetzen und das gilt nicht nur für Menschen mit Einschränkungen, sondern auch für Gesunde - für diese ist es Benutzerfreundlichkeit - und sogar für die Roboter der Suchmaschinen - denn auch sie erwarten Seiten, die sie lesen können. Natürlich kann man sich fragen, ob eine Seite für Fotografie so gestaltet sein muss, das ein Blinder sie benutzen kann (das mag ein Vorurteil sein, aber ich lasse mich gern korrigieren), aber zweifellos können Suchmaschinen mit einer Beschreibung mehr anfangen, als mit einer JPEG-Datei.
Die Zugreifbarkeit zu gewährleisten ist mit XHTML und CSS eine leichte Aufgabe, die für die Grundlegenden Anforderungen an das Webdesign nur sehr wenig zusätzlichen Aufwand erfordert. Nebenbei hat die Berücksichtigung der Richtlinien im Quelltext auch für den Programmierer Vorteile, denn auch der Code wird einfacher zu handhaben, weil er klar und logisch strukturiert ist.
Inhalt, Design und Funktion sind getrennte Bereiche einer Internetrepräsentanz und sollten bei der Programmierung auch so behandelt werden. Die Möglichkeit Stylesheetangaben und Javascript in getrennten Dateien auszulagern ist die ideale Möglichkeit diese Bereiche auseinander zu halten und so die Pflege und Erweiterbarkeit zu optimieren.
Für mich ist deshalb nicht nur das Aussehen der Seite wichtig - obwohl es natürlich Vorrang hat, sondern auch der Weg dahin, mit komplizierten Tabellenkonstrukten kann man schön gestaltete Internetseiten erstellen, aber sie sind für den Administrator oft unübersichtlich und zeitaufwendig zu warten. Und ganz schwierig wird es, wenn der Webmaster wechselt und sich der Nachfolger in dem Spagetticode zurechtfinden soll.
Deshalb ist ein klares Design nicht nur für den sichtbaren Teil wichtig, sondern auch für den dahinter stehenden Code. Durch die klare Trennung wird die Seite übersichtlich und Änderungen lassen sich mit Leichtigkeit sogar von Laien vornehmen (Einige meiner Kunden waren dazu schon nach einer kurzer Einführung fähig, aber noch besser geht es natürlich mit dem von mir programmierten Redaktionssystem m-cms).
Ein weiterer Punkt ist die Einhaltung von Standards, die vom W3C vorgegeben werden - wozu insbesondere das Document Object Model (DOM) und die Document Type Definition (DTD) gehören.
Selbst wenn diese Standards nicht immer eins zu eins von den Browsern umgesetzt werden, stellen Sie sicher, das die Seiten jetzt und in Zukunft dargestellt werden können und erleichtern dem Programmierer die Arbeit, weil er nicht für jeden Browser eine eigene Version erstellen muss. Außerdem werden konforme Seiten schneller und in vorhersagbarer Weise angezeigt - und das auch noch in zukünftigen Browsergenerationen.
Ein letzter Punkt ist die Handarbeit. Ich benutzt keine WYSIWYG-Programme, sondern nur Editoren in denen ich die volle Kontrolle über den Code behalte, ganz gleich um welche Programmiersprache es sich handelt. Es mag sein, das man etwas schneller arbeiten kann, wenn man sich nicht, um den zugrunde liegenden Code kümmern muss. Aber derzeit liefern diese Programme keinen einwandfreien Code oder verwenden sogar proprietäre Anweisungen, so dass die Einhaltung von Standards erschwert wird. Durch die Handarbeit weiß ich, welches Ergebnis ich auf welchen Wege erreichen kann und behalte den Überblick über einen sauberen Programmcode.